Angebote für Professionelle

Fachstelle für häusliche Gewalt

Für Behörden, Institutionen und professionelle Fachkräfte bieten wir Fachberatung und Fortbildung an. Wir organisieren Infoveranstaltungen zu psychischen, sozialen und gesellschaftlichen Aspekten von Gewalt in Beziehungen.

Um auf die politische Bedeutung des Themas Beziehungsgewalt und ihre Folgen aufmerksam zu machen und uns für eine möglichst gute Unterstützung aller Betroffener von Beziehungsgewalt einzusetzen, nimmt Neue Wege aktiv und regelmäßig an entsprechenden Arbeitsgruppen teil, wie z.B.

  • AK Frauen und Gewalt
  • Fachaustausch für Unterstützung Opfer häuslicher Gewalt
  • ›AK häusliche Gewalt Bremen Nord‹
  • Landesarbeitsgruppe von häuslicher und familiärer Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche

In den letzten Jahren hat sich über unsere direkte Arbeit mit den Betroffenen gezeigt, wie wichtig die Vernetzungsarbeit ist. Unser Netz ist in den letzten Jahren erheblich erweitert worden. Ziel der Vernetzung sind sowohl Prävention als auch eine bessere Akutversorgung der Betroffenen. In Folge jahrelanger Bemühungen in Gremien und Netzwerken und durch fallbezogene Kontakte bestehen gelebte Kooperationen:

  • Mit der Polizei, auch zu den Phänomen-Verantwortlichen und den Stalkingbeauftragten, daneben besteht zu einzelnen ReviermitarbeiterInnen ein tragfähiges Arbeitsbündnis. Es gibt regelmäßige Kooperationstreffen und Neue Wege wirkt an der Anwärterfortbildung mit und schult in dem Bereich häusliche Gewalt.
  • Mit den Sozialen Diensten der Justiz (ehemals Bewährungshilfe): Neben der Zusammenarbeit bei den o.g. Landesarbeitsgruppen gibt es Kooperationsgespräche mit dem Ziel, eine engere Begleitung der Betroffenen durch bessere Zusammenarbeit zu erwirken.
  • Wir bieten Mitarbeitern der Jugendhilfe Fachberatungen an und bieten die Möglichkeit der Fortbildung in diesem Bereich als präventive Aufgabe, im Rahmen des Sonnenblumenflyers werden in diesem Jahr 3 Fachveranstaltungen angeboten. In-House-Fortbildungen sind möglich und wurden auch schon genutzt.
  • Zum öffentlichen Träger bestehen Kooperationsgespräche mit dem Ziel der Schnittstellenverbesserung. Hier gab es ebenfalls in der Vergangenheit Fortbildungen in einzelnen Sozialzentren. Es besteht eine zum Teil enge Kooperation mit den Erziehungsberatungsstellen.
  • Die Schnittstelle zum Gesundheitswesen befindet sich im Aufbau. Es gab mehrfach Kontakte zum Sozialpsychiatrischen Dienst, zu Fachärzten oder Psychotherapeuten.
  • Wir sind als Anlaufstelle für die MitarbeiterInnen des Gesundheitswesens aus dem Wegweiser Notfallhilfen vermerkt und sind neu Mitglied im Arbeitskreis Kinderschutz im Gesundheitswesen.